Auch im Jahre 2012 findet im Odenwaldkreis wieder ein Hundeführer - Lehrgang statt.
18.03.2012 : 10.30 Uhr Vorbesprechung im Hessischen Hof in Beerfelden (bitte Ahnentafel und Impfpass mitbringen)
26.03.2012 : Beginn des Lehrgangs - 18.00 Uhr Beerfelder Galgen - Übungen montags 18.00 Uhr
18.08.2012 : Brauchbarkeitsprüfung
( Kursgebühr = 90,-- Euro / Prüfungsgebühr für Mitglieder = 60,-- Euro /Nichtmitglieder =70,-- Euro
Nachsuche auf Schalenwild = 50,--Euro / Nachsuche auf Niederwild = 30,--Euro) Meldungen an : Wilfried Heckmann,Hirschhorner Str. 93, 64743 Beerfelden - Tel. 06068 / 912355
Verbandsprüfungen 2012
VJP : 21. April 2012 um Biblis Prüfungsleiter : Heinz Löw, 63110 Rodgau - Südring 15
HZP : 15. September 2012 um Otzberg - Prüfungsleiter : Dietmar Ruppert , 64823 Groß-Umstadt - Hügelstr.40
VGP : 6./7. Oktober 2012 um Höchst / Forstel Prüfungsleiter : Klaus Schmidt , 64295 Darmstadt -In der Köhlertanne 11
Hessensuche : 02.Juni 2012 im Revier Sensbachtal
Auswahlsuche 40 Std. Fährte nur für Teckel
( Norbert Hofmeyer)
Bei der Verbandsschweißprüfung des Landesjagdverbandes Hessen am 08.10.2011 auf dem Hoherodskopf konnte unser Mitglied Wilfried Heckmann einen nennenswerten Erfolg verzeichnen. Mit seiner tricolor Beagle–Hündin Greatest Velvet vom Fürstenauer Wald, gew. am 09.01.2006 konnte er als Sieger dieser bemerkenswerten Prüfung hervorgehen.
Von zehn für die 20- und 40-Stunden gemeldeten Hunden, kam er mit seiner Hündin als Einziger auf der 40-Stunden-Fährte zum Stück und wurde mit einem Sw/II Prüfungssieger.
Bereits im November 2009 errang diese Hündin bei der Verbandsschweißprüfung im Segeberger Forst auf der 20-Stunden-Fährte unter der Führung von Roswitha Heckmann ein Sw II.
Für diesen Erfolg unserem Freund Wilfried Heckmann einen herzlichen Glückwunsch und ein kräftiges Waidmannsheil!
N. Hofmeyer
Zum ersten Mal seit Jahren fand die Brauchbarkeitsprüfung wieder im Odenwaldkreis und nicht mehr auf dem Otzberg statt.
Unter der Leitung von Norbert Hofmeyer übten seit April 16 Jagdhunde der verschiedensten Rassen in Bad König. Die Hunde mussten das „Gehen bei Fuß“, das „Sitz“, das „Ablegen“ und das „Apportieren“, also die Gehorsamsfächer als erstes erlernen.
Dann mussten sie trainieren, dass sie bei der Jagd Ruhe halten und „schussfest“ sind, d.h., dass sie beim Flintenschuss keine Angst zeigen und auf Befehl wieder freudig zu ihren Führerinnen bzw. Führern zurückkommen, also dass sie auch gehorsam sind.
Am 27.08.2011 fand dann die Brauchbarkeitsprüfung statt. Hier konnten jedoch nur Hunde teilnehmen, die vom JGHV anerkannte Papiere oder eine Registrierbescheinigung eines anerkannten Zuchtverbandes hatten. So kam es dann, dass sich zehn Hundeführer aus unserem Kurs und zwei fremde Hundeführer meldeten. In drei Gruppen musste nun geprüft werden. Leider war von den Übernachtfährten nichts mehr zu erkennen, da es die ganze Nacht über geregnet hatte und es dadurch für Hund und Führer sehr schwierig war. Die Prüfungsaufregung der Führer übertrug sich auch auf die Hunde, so dass bereits beim Gehorsam, d.h. bei der Schussfestigkeit und der Standruhe zwei Hunde nicht bestehen konnten.
Zwei Hunde entfernten sich bei der Schussfestigkeitsprüfung im Feld wider Erwarten nicht von ihren Führern, so dass das Richterkollegium ein normales Jagen mit diesen Hunden nicht bestätigen wollte.
Man sah wieder ganz deutlich, dass unsere Hunde keine Maschinen sind und Schwankungen unterworfen sind, die für uns Menschen hin und wieder unbegreiflich erscheinen, denn während der gesamten Übungszeit hatte sich mancher Hund ganz anders verhalten als am Prüfungstag.
Norbert Hofmeyer

