17.05.2016 - Aktuelles Schreiben LJV Hessen

Liebe Vorsitzende der hessischen Jagdvereine,
sehr geehrte Damen und Herren,

 

im vergangenen Juni hat sich der LJV Hessen bereits mit dem  Thema „Verzögerung bei der Jagdschein-Verlängerung“  beschäftigt und das Innenministerium auf die unbefriedigende Sachlage hingewiesen. Zuletzt wurde auch der Innenminister direkt angeschrieben.  Auf dieses Thema aufmerksam geworden, hat sich aktuell das HR Studio Kassel dem Thema angenommen. Der Landesjagdverband hat die Redaktion mit einem umfangreichen Telefoninterview bei der Recherche unterstützt.

 

Nach Informationen des HR sollen im Bereich der bestehenden Jagdschein-Verlängerung hessenweit keine Probleme mehr auftreten. Dies gilt insbesondere auch für den Raum Nordhessen.

 

In begründeten Einzelfällen – insbesondere sofern mögliche Straftaten im Raum stehen – kann sich das Verfahren noch verzögern.

Auf Rückfrage des Landesjagdverbands bei den Unteren Jagdbehörden (UJB) in Hessen wurde die Information des Hessenfernsehens grundsätzlich bestätigt.

Da viele UJB’s auch im Vorfeld die Überprüfung der Zuverlässigkeit vorausschauend beantragt hatten, konnte die Abarbeitung zügig erfolgen.

Zu längeren Bearbeitungszeiten kommt es momentan nur bei Personen, die den Jagdschein erstmals beantragen und insbesondere die Jägerprüfung nicht in Hessen abgelegt haben.

Soweit vereinzelt auch hessischen Jägerprüflingen eine verlängerte Wartezeit entsteht, bleiben wir für Sie selbstverständlich am Ball.
Bitte nehmen Sie bei Problemen direkt Kontakt zur LJV Geschäftsstelle unter
info@ljv-hessen.de auf.

Weiterhin erreichte uns heute ein Schreiben des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Thema „Jagdausübung mit halbautomatischen Waffen“, welches wir zur Kenntnisnahme beifügen.

Nach aktuellen Sachstand des HMUKLV sind von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (Az.: BVerwG 6 C 60.14 vom 07.03.2016) nicht betroffen:

  • Halbautomatische Pistolen
  • Halbautomatische Selbstladebüchsen mit fest eingebautem Magazin mit einem maximalen Fassungsvermögen von zwei Patronen
  • Halbautomatische Selbstladeflinten mit feststehendem Röhrenmagazin mit einem maximalen Fassungsvermögen von zwei Patronen.

„Das HMdIS hat mit Schreiben vom 14.03.2016 den Waffenbehörden bis zur Klärung der noch offenen Rechtsfragen empfohlen, diesbezüglich erteilte waffenrechtliche Erlaubnisse zunächst nicht zu widerrufen und zurückzunehmen und eine Bescheidung diesbezüglich eventuell neu gestellter Anträge vorläufig zurückzustellen.“

 

„Das Bundesministerium des Innern hat mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass Jäger aufgrund der Strafbewehrung möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz Waffen der betroffenen Bauart weder erwerben, noch führen, noch ohne Rücksprache mit ihrer Waffenbehörde an Dritte überlassen sollen.“

 

Der Deutsche Jagdverband e. V. informierte eben zusätzlich mit der Meldung "Bundeslandwirtschaftsminister hält Wort":
http://www.jagdverband.de/content/bundeslandwirtschaftsminister-h%C3%A4lt-wort

Herzliche Grüße und Waidmannsheil

 

Markus Stifter
Pressesprecher LJV Hessen e. V.


17.09.2016 - Vereinsmeisterschaft jagdliches Schießen                  

Beginn 8.00 Uhr - Schießstand Erlenbach

Meldetermin spätestens bis 01.08.2016 bei Reiner Weyrauch (06062-61220 oder reinerweyrauch@bullau.de) - Spätere Meldungen werden nicht mehr angenommen!

 

Waffe: ab Kaliber ab 6,5 mm

3 Schuß sitzend aufgelegt auf den Überläufer 100m

3 Schuß stehend angestrichen auf den Rehbock 100m

3 Schuß liegend freihändig auf den Fuchs 100m

3 Schuß auf den laufenden Keiler ca.40m

 

Beim Stechen: 3 Schuß laufender Keiler ca.40m ein Schütze von jeder Mannschaft. Eine Mannschaft besteht aus 4 Schützen. Diese müssen bei der Anmeldung gemeldet werden!

 

Startgeld Mannschaft: 40 Euro

Startgeld Einzelschütze: 10 Euro

 

Jede Mannschaft und jeder Einzelschütze erhält einen Preis!


18.03.2016 - Jahreshauptversammlung

Am 18. März 2016 fand in der Odenwaldhalle Michelstadt die JHV 2015/16 und im Anschluss daran die Hegeschau für das vergangene Jagdjahr statt. Die Veranstaltung wurde vom Bläsercorps des Vereins umrahmt.

 

Der 1. Vorsitzende, Dr. Friedrich Denkhaus, konnte über 170 Mitglieder begrüßen. Die Versammelten gedachten der im letzten Jagdjahr verstorbenen Jagdkameraden Graf Franz zu Erbach-Erbach, Kuno Strobl, Helmut Walz und Hans Blitz. Im folgenden Jahresbericht schilderte der Vorsitzende den schwierigen Entstehungsweg der neuen Jagdrechtsnovelle und die wenig jagdfreundliche Rolle der zuständigen Ressortministerin. Das schlechte Wahlergebnis der Grünen im Odenwaldkreis ist sicher auch eine Quittung hierfür. Hinzu kamen das rigorose Vorgehen der Grünen-Regierungspräsidentin in Darmstadt bezüglich von WKA-Bauplanungen im Odenwald, sowie der Antrag der Kreis-Grünen und der SPD auf Erhöhung der im Odenwald immer noch erhobenen Jagdsteuer (auf 25 %!).

 

Der gemeinsame Jungjägerlehrgang der drei Kreisjagdvereine Bergstraße, Dieburg und Odenwaldkreis hat nach 42 Jahren erfolgreicher Arbeit unter Edmund Bachmann ab 01. April 2016 einen neuen Ausbildungsleiter, nämlich Oliver Blüm (Groß-Bieberau). Auch Dr. vet. Wolfgang Dingeldein scheidet nach 27 Jahren aus dem Ausbilderteam aus, er wird durch Dr. vet. Michael Sallmann ersetzt. Für Ulrich Lang (25 Jahre Ausbilder) konnten der Wildbiologe Tobias Kuhlmann und Frau Eva-Lotte Schmidt gewonnen werden.

 

Der Trap- und Schießstand Vierstöck wird von Standwart Josef Mandl betreut. Der Schießbetrieb hat sich erfreulich entwickelt.Der Schießstand Erlenbach wird aktuell von Jochen Berlieb und Reiner Weyrauch betreut. Seit vergangenem Jahr ist der Stand nach zahlreichen Umbauten auch für bleifreie Munition zugelassen. Auf dem 100 Meterstand wurden z.B. Stahlkugelfänge erneuert. Zukünftig stehen noch einige, allerdings nicht sicherheitsrelevante Renovierungen an.

 

Auch in diesem Berichtsjahr beteiligte sich der VdJ i. Odw. wieder an öffentlichen Veranstaltungen, so z.B. die HG Erbach mit einem Info-Stand zur Lifestyle-Messe Country Fair Eulbach. Eine junge grillbegeisterte Mannschaft nahm an den Odenwälder Grillmeisterschaften teil. Die selbstkreierten „Wildburger“ sowie die Rehsteaks kamen glänzend an und fanden reißenden Absatz. Der Erlös kam zwei sozialen Einrichtungen im Odenwaldkreis zugute.

 

Schatzmeister Tobias Gatzke gab einen detaillierten Bericht zur Kassenlage, in dem die getätigten und noch notwendigen Investitionen auf dem Schießstand Erlenbach im Mittelpunkt standen. Auch konnte er eine wachsende Mitgliederzahl vermelden. Derzeitig hat der Verein 492 Mitglieder.

 

Kassenprüfer Harald Langaker lobte die hervorragende Kassenführung des Schatzmeisters und beantragte die Entlastung des Vorstandes, welche auch einstimmig (1 Enthaltung) angenommen wurde. Als neue Kassenprüfer wurden Jochen Berlieb und Harald Langanker gewählt.

 

Im Anschluss daran fanden die Ehrungen verdienter Jagdhornbläser statt:

 

5 Jahre im Bläsercorps aktiv waren Dirk und Sebastian Hofmeyer

 

10 Jahre aktive Bläser sind: Regina Reichert, Bernhard Toebe und Hans Volk.

 

50 Jahre im Bläsercorps aktiv ist: Helmut Trautmann (Unter-Ostern).

 

Als verdiente Mitglieder des Vereins wurden geehrt für

 

25 Jahre: Eckard Berberich, Hans Dietrich Eckhardt, Günther Goetz, Kurt Laudenberger, Markus Lukschanderl, Frank Meisinger, Klaus Nocher, Elmar Schylla.

 

40 Jahre: Heinz Grieser, Adam Hoffarth, Horst ´Trautmann, Rainer Gerbig, Manfred Weimann, Fritz Thiesen, Claus Fornoff, Werner Seip.

 

50 Jahre: Helmut Trautmann (Unter-Ostern), Helmut Walz, Heide Mühlhäuser, Heinz Mühlhäuser, Wolfgang Slangen, Dr. Helmut Trautmann.

 

60 Jahre: Heinrich Hecker, Walter Horlebein.


06.03.2016 - Vorbereitungslehrgang zur Festellung und den Nachweis der Brauchbarkeit der Jagdhunde

Zu einem 1. Kennenlerntermin am Sonntag, 13.03.2016 um 10.30 Uhr sind alle an dem Vorbereitungslehrgang 2016 zur Brauchbarkeitsprüfung gem. BPO Hessen interessierten Hundeführer herzlichst eingeladen. Treffpunkt ist in Beerfelden der Parkplatz am Galgen.
 
Weitere Infos unter Jagdhunde-Lehrgang!

01.03.2016 - Einladung zur Hauptversammlung des Vereins der Jäger im Odenwald e.V.


Sehr geehrte Mitglieder,


hiermit dürfen wir Sie ganz herzlich und fristgerecht zu unserer diesjährigen Hauptversammlung des Vereins der Jäger im Odenwald am Freitag den 18. März um 18:30 Uhr in die Odenwaldhalle in Michelstadt einladen.

 

Verbunden und direkt im Anschluss an unsere Jahreshauptversammlung wird die Rehwildhegeschau des Jagdjahres 2015/2016 im Einvernehmen mit der unteren Jagdbehörde des Odenwaldkreises stattfinden.

 

Die diesjährige Hegeschau und die Rehwildhegeschau werden von der Hegegemeinschaft Bad König organisiert, der wir schon im Vorfeld ganz herzlichen Dank für die viele Arbeit sagen.


Da Vorbereitung, Organisation und auch die Durchführung der Jahreshauptversammlung und der Rehwildhegeschau viel Zeit in Anspruch nehmen, würden wir uns sehr freuen, wenn neben den Rehwildgehörnen gute Keilerwaffen ausgestellt werden.


Wir bitten um Ihre rege Teilnahme und würden uns über zahlreiches Erscheinen freuen!


06.01.2015 - Vorbereitungslehrgang Brauchbarkeitsprüfung

Auch im Jahr 2016 soll ein Vorbereitungslehrgang zur Brauchbarkeitsprüfung abgehalten werden. Als Übungstag wird wie seither der Montagabend sein. Interessierte Hundeführer möchten sich bitte bis Ende Januar 2016 beim Hundeobmann Wilfried Heckmann telefonisch oder per Email melden - Kontaktdaten siehe "Jagdhunde".

 

Anfang Februar soll eine 1. Zusammenkunft stattfinden um Termine, wie Beginn, Ablauf und Prüfung, zu besprechen.
 


01.12.2015 - Jungjägerkurs 2014/2015 erfolgreich

Seit Jahren bilden die Dieburger Jägerschaft, der Jagdklub St. Hubertus Bergstraße und der Verein der Jäger im Odenwald e.V. ihren jagdlichen Nachwuchs gemeinsam aus.
Auch der Lehrgang 2014/15 fand in der Jagdschule Forsthaus Almen statt.

 

Seinen feierlichen Abschluss erfuhr dieser einjährige Kurs anlässlich einer Zusammenkunft im Gasthaus Vier-Stöck in Ober-Kainsbach.

 

13 erfolgreiche Prüflinge erhielten von Ausbildungsleiter Edmund Bachmann den traditionellen Jägerschlag und wurden so symbolisch als Jungjägerinnen und Jungjäger in die jagdliche Gemeinschaft aufgenommen.


Katharina Henninger, Johann Henninger, Petra Henninger, Roger Dehus, Nico Kabel, Christine Neff, Jonas Pfeil, Anders Seifert, Marc Troppmann, Holger Weis, Joshua Weiß, Emanuel Weizer und Betina Weyrauch möchten sich an dieser Stelle für die gute einjährige Ausbildung bei allen Lehrenden und bei der Prüfungskommission für eine faire Prüfung ganz herzlich bedanken. 

 

Das umfangreiche Ausbildungsprogramm umfasste alle jagdlich wichtigen Fächer: angefangen beim Umweltschutz über Tier- und Pflanzenkunde, Hundewesen, Hochsitzbau, Jagdrecht, Fallenstellen, etlichen Exkursionen bis zum samstäglichen Üben auf dem Schießstand in Erlenbach. Es wurde sitzend auf den Überläufer geschossen und stehend angestrichen auf den Bock. Auch der Kipphase blieb manchem als zeitweiliger Spielverderber in Erinnerung und war häufig „hinten zu kurz“.

 

Zu guter Letzt waren alle bis zum Prüfungstermin auf den Punkt vorbereitet, wie der Erfolg ja zeigt.
Mögen alle ein erlebnisreiches Jägerleben lang Büchse und Flinte als waidgerechte Jäger und Heger unseres Wildes führen.
Waidmannsheil, der Kurs 2014/15
Betina Weyrauch


10.10.2015 - Schießstand in Erlenbach bald wieder voll einsatzbereit

Starke Männer:


Seit dem Wochenende saniert der Verein der Jäger im Odenwald den Kugelfang des Schießstandes in Erlenbach. Was einst Panzerbesatzungen schützen sollte, sorgt jetzt für Sicherheit auf unserem Schießstand. Und die 2,5 Zentimeter dicken Spezialstahlplatten aus der Panzerproduktion haben ihr Gewicht, davon können Tobias Gatzke, Jochen Berlieb und Maximilian Dörr jetzt ein Liedchen singen...

 

Hungrige Männer:


Auch das gehört dazu beim Verein der Jäger im Odenwald – gemeinsam schaffen, gemeinsam vespern…

 

 


03.10.2015 - Exkursion Jungjägerkurs

Wilfried Heckmann beim Erklären der Reizangel
Wilfried Heckmann beim Erklären der Reizangel

Bei herrlichem Sonnenschein traf sich in Beerfelden der aktuelle Jungjägerkurs zu einer Revier-Exkursion zum Thema Jagdhunde. Ziel war es, einen näheren Einblick in die Hundeausbildung sowie die Arbeit mit dem Hund im Jagdbetrieb zu erlangen.


Den Anfang bildete das Thema "Nachsuche auf Schalenwild", vorgestellt durch Tobias Gatzke.


 

"Tristan vom Schwedenstein" vor der Fährtenarbeit
"Tristan vom Schwedenstein" vor der Fährtenarbeit

Nachdem zunächst ein kurzer Abriss zur Entstehung der klassischen Schweißhunderassen (HS und BGS) den Einstieg bildete, wurde die Einarbeitung des Hundes anhand der kalten, getretenen Wundfährte mit dem Fährtenschuh erläutert. Dabei wurden den angehenden Jungjägern die Zusammensetzung einer Fährte näher gebracht sowie die daraus resultierenden Konsequenzen wie Stehzeit, Verleitungen und Arbeitsweise des Hundes.


Die Vorgehensweise nach dem Schuss sowie die Ausrüstung für den Hund und Hundeführer schlossen den theoretischen Teil ab. Im Anschluss daran wurde eine künstliche Fährte, welche am Vortag getreten worden war, mit dem Hund gearbeitet, um das Themengebiet mit einem Praxisteil zu beenden.

kurz vorm Vorstehen
kurz vorm Vorstehen

Weiter ging es mit der Rasse Deutsch-Drahthaar, vorgestellt durch Tatjana Blazejewski. Auch hier folgte ein kurzer theoretischer Teil über Hund und Verwendung.


Im Anschluss zeigte der Hund die klassische Arbeitsweise als Bringselverweiser und als Abschluss im Wald noch eine Freiverlorensuche, bei dem ein zuvor ausgelegter Fuchs apportiert wurde.



Den Feldteil übernahm zunächst Wilfried Heckmann mit seiner DK-Hündin. In einer eindrucksvollen weiträumigen Suche wurde der interessierten Korona zunächst das Vorstehen am Wild gezeigt. Daran anschließen wurde eine Schleppe gearbeitet und das ausgelegte Wild (Hasen-Atrappe) apportiert.


Als vorbereitende Schritte für das Vorstehen beim Junghund wurden die Arbeit mit der Feldleine sowie das Spiel mit der Reizangel demonstriert.

Deutsch-Drahthaar "Lisa von der Schlossjagd" beim Apportieren
Deutsch-Drahthaar "Lisa von der Schlossjagd" beim Apportieren

Zum Abschluss wurde anhand mehrerer Dummys eine Jagdsituation simuliert, bei der Wild auf verschiedene Entfernungen und in verschiedenen Richtungen „vom Himmel“ fiel. Zum Erstaunen der Zuschauer hatte der DD ein sehr gutes Gedächtnis und apportierte die Dummys in der von der Führerin gewünschten Reihenfolge.

Trotz des straffen Programms ergaben sich noch genügend Freiräume, um die entstehende Fragen zu beantworten.

 

Ein herzliches Dankenschön geht abschließend an unseren Hundeobmann Wilfried Heckmann für die Zurverfügungstellung des Revierteils sowie seinem Helfer Max Dörr für die Vorbereitungen, welche den Tag zu einer runden Sache werden ließen!


29.09.2015 - Rückblick Demo in Wiesbaden

Eindrucksvolle Menge in orange vor Staatskanzlei
Eindrucksvolle Menge in orange vor Staatskanzlei

Die Resonanz war enorm. Mehr als 3.000 hessische Jägerinnen und Jäger haben sich am vergangenen Samstag zur Demonstration gegen die neue hessische Jagdverordnung in Wiesbaden versammelt. Und der Verein der Jäger im Odenwald war nicht nur dabei – sondern mittendrin!

 

Rund 80 Odenwälder Jägerinnen und Jäger haben den hervorragend organisierten Demonstrationszug durch die Wiesbadener Innenstadt lautstark mit Hörnern - und sichtbar mit Plakaten begleitet.

 

Die zentrale Kundgebung organisierten der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Hessen (LJV) unmittelbar vor der Staatskanzlei.


Als Redner trat neben LJV Präsident Dr. Jürgen Ellenberger auch DJV Präsident Hartwig Fischer auf. Die politischen Parteien waren vertreten durch den SPD Landtagsabgeordneten Heinz Lotz, den parlamentarischen Geschäftsführer der FDP im Landtag, René Rock, den Jagdpolitischen Sprecher der CDU, Walter Arnold und die Bündnis/Grüne Umweltpolitikerin Ursula Hammann.


Der Gegenprostest hielt sich in Grenzen
Der Gegenprostest hielt sich in Grenzen

Gegenüber den beiden letztgenannten politischen Vertretern hat die hessische Jägerschaft deutlich und lautstark ihren Unmut kundgetan über die geplante Novellierung mit ihren unsachgemäßen Jagdzeitenänderungen und unmittelbaren Eingriffen in Selbstbestimmungs- und Eigentumsrechte der Jägerschaft und Grundbesitzer.