17.09.2016 - Vereinsmeisterschaft in Erlenbach

Am 17. September fand auf dem vereinseigenen Schießstand in Erbach-Erlenbach die Meisterschaft im jagdlichen Schießen statt. Insgesamt traten 10 Mannschaften mit jeweils vier Schützen zum Wettkampf an. Bei den Einzelschützen hatten sich 12 Personen gemeldet, von denen 10 in die Wertung kamen.

 

Folgende Disziplinen wurden geschossen:

  • drei Schuss sitzend aufgelegt auf Überläufer (100m)
  • drei Schuss stehend angestrichen auf Bock (100m)
  • drei Schuss liegend auf Fuchs (100m)
  • drei Schuss auf den laufenden Keiler (40m)

In einem sehr fairen und disziplinierten Wettbewerb konnte sich die Manschaft der "geselligen Jäger" (Berlieb J., Berlieb G., Dörr, Gatzke) mit 388 Ringen den ersten Platz sichern. Auf Rang zwei landete mit 375 Ringen das Team der HG Reichelsheim (Bode, Szroka, Menzel und Pfeil), gefolgt vom Forstamt Beerfelden (Kuhlmann, Kolb, Kurzschenkel, Pagenkemper) mit 353 Ringen.

Bei den Einzelschützen siegte Peter Bitz mit dem fantastischen Ergebnis von 117 Ringen, dicht gefolgt von Martin Müller (115 Ringe) sowie Gerd Hoffmann mit 102 Ringen.

 

Der sehr gute Besuch sowie die äußert positive Resonanz aller Beteiligten sind die Grundlage dafür, dass diese Veranstaltung ab sofort fest in der Jahresplanung des Vereins verankert wird - verbunden mit der Hoffnung, dass in 2017 noch mehr Vereinsmitglieder an der Meisterschaft teilnehmen werden!

 

Besonders zu erwähnen ist an dieser Stelle unser Standwart Reiner Weyrauch, der mit seinem Team diese Meisterschaft ins Leben gerufen hat und welche von diesem hervorragend organisiert und durchgeführt wurde!!!

 

Für die große Anzahl an Sachpreisen bendankt sich der Verein ganz herzlich bei den nachfolgenden Sponsoren:

 


23.08.2016 - Hundeausbildung

Am 14. August 2016 wurde eine kleine Generalprobe mit 4 Hunden (GM, ESS, Beagle und DK als Gasthund) für die anstehende Brauchbarkeitsprüfung im Revier Beerfelden/Neues Feld veranstaltet.

 

Eingeladen hierzu waren auch die Teilnehmer des laufenden Jungjägerkurs des Forsthaus Almen.

 

Pünktlich um 9.00 Uhr traf man sich, zunächst wurde die BPO-Hessen in knappen Zügen erläutert und welchen Ausbildungsstand die Hunde haben müssen.

 

Dann ging es raus ins Revier. Hundeführer und Hund mussten nun ihre jagdliche Brauchbarkeit zeigen.

 

Zu Beginn natürlich die Gehorsamsfächer: Allgemeiner Gehorsam, Leinenführigkeit und Standruhe. Die Schussfestigkeit im Feld wurde ebenfalls demonstriert.

 

 

Die Schweissarbeit wurde gezeigt. Am Ende wurden von den Hunden Haar- und Federwidschleppen gearbeitet. Bei diesen Arbeiten konnte man auch deutlich die unterschiedliche Arbeitsweise erkennen.

Die angehenden Jungjäger zeigten sich sehr interessiert an den verschiedenen Arbeiten.

 

Auf die von ihnen gestellten Fragen konnte, anders als bei einer richtigen Prüfung, ausführlich eingegangen werden. Es war alles in allem ein gelungener Sonntagvormittag.

 

Am 03. Oktober 2016 haben die Jungjäger nochmals die Möglichkeit sich praxisnahe Hundearbeit anzusehen. Dabei wird die Schweissarbeit von einem Nachsuchenführer ausführlich erläutert und zur Vervollständigung die Einarbeitung von jungen Hunden gezeigt.

Den Bericht zur aktuell stattgefundenen Brauchbarkeitsprüfung können Sie hier nachlesen!


16.08.2016 - Warnung vor falschen Waffenkontrolleuren in Baden-Württemberg

Aus dem Landkreis Esslingen sind zwei Fälle bekannt geworden, bei denen sich zwei Männer in uniformähnlicher Kleidung bei Jägern als Kontrolleure, die die Aufbewahrung von Waffen prüfen wollen, ausgegeben haben.

 

Das Landratsamt Esslingen hat alle Waffenbesitzer im Kreis gewarnt und auch die umliegenden Landkreise sowie das Regierungspräsidium Stuttgart verständigt. Wir geben diesen Warnhinweis ebenfalls weiter (Homepage, Facebook, Rundmail an die Kreisvereine).

 

Im ersten Fall, der sich schon im Mai ereignete, aber erst jetzt bekannt wurde, erfolgte keine ausführliche Kontrolle der Waffen, es ging möglicherweise um eine Abklärung von Einbruchsmöglichkeiten. Die falschen Kontrolleure haben keine Gebühren verlangt und haben sich mit den Worten verabschiedet „Wir kommen dann nochmal wieder“. Im jüngsten Fall versuchten die Ganoven, sich bei einem 86-jährigen Jäger Zugang zu seinen Waffen zu verschaffen. Dieser wurde misstrauisch und hat die Polizei verständig. Ausgewiesen haben sich die vermeintlichen Kontrolleure in beiden Fällen nicht. Inzwischen ermittelt die Polizei.

 

Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann warnt daher eindringlich: „Lassen Sie sich bei Waffenaufbewahrungskontrollen die Dienstausweise zeigen, bevor sie Leute in ihre Räumlichkeiten lassen. Sollten Sie die geringsten Zweifel haben, telefonieren Sie mit Ihrer zuständigen Jagdbehörde oder mit der Polizei.“


15.07.2016 - EU-Feuerwaffenrichtlinie weiterhin fehlerhaft

Der Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments (IMCO) hat gestern Änderungen an der EU-Feuerwaffenrichtlinie verabschiedet. Trotz deutlicher Verbesserungen ist das Papier meilenweit von einem Schlag gegen den Terrorismus entfernt.

 

(Berlin, 14. Juli 2016) Der Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments (IMCO) hat gestern seinen Bericht zur Änderung der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie verabschiedet. Der Deutschen Jagdverband (DJV) begrüßt zwar wesentliche Verbesserungen gegenüber dem katastrophalen Kommissionsvorschlag. Aber das eigentliche Ziel, nämlich Terrorismusbekämpfung, wird weiterhin nicht erreicht. "Wir als legale Waffenbesitzer sind es leid, die Folgen des Aktionismus auszubaden, mit dem die EU-Kommission von ihren Versäumnissen ablenken will", sagt DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. So habe die Kommission es acht Jahre lang versäumt, eine Richtlinie zur Deaktivierung von Feuerwaffen zu verabschieden und durchzusetzen. Die Anschläge von Paris und im Thalys-Zug in Frankreich sind mit mangelhaft zurückgebauten, vollautomatischen Waffen verübt worden, die in Frankreich und Deutschland verboten sind. "Wer weiterhin auf Scheinmaßnahmen setzt, verspielt auch das letzte Vertrauen in die EU-Politik."

 

Statt über Magazinkapazitäten zu diskutieren, sollten die eigentlichen Knackpunkte zur Terrorismusbekämpfung bearbeitet werden: Der DJV fordert, dass die hohen Standards zur Deaktivierung von vollautomatischen Waffen zu Deko-Waffen, die in Italien und Deutschland gelten, grundsätzlich EU-weit umgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise das Durchbohren des Laufes und des Patronenlagers. In der Slowakei wurden bis vor Kurzem Sturmgewehre aus alten Militärbeständen zu Dekowaffen umfunktioniert, indem lediglich zwei Bolzen in die Waffe eingesetzt wurden, die sich leicht entfernen ließen.

 

Der DJV bedankt sich für die klare Haltung der EU-Parlamentarier des IMCO-Ausschusses. Allein die 847 Änderungsanträge aus dem Ausschuss zeigen, wie mangelhaft der Kommissionsentwurf ist. Der DJV fordert das Parlament auf, den Weg weiter zugehen, sinnlose Maßnahmen aus der Feuerwaffenrichtlinie herauszunehmen und zielführende Maßnahmen gegen den Terrorismus einzuleiten. Dies kann jedoch nicht ausschließlich über die Feuerwaffenrichtlinie geschehen. Viel mehr müssten Schmuggelrouten für Waffen, vor allem aus dem Balkan, geschlossen werden.

 

Der DJV appelliert an EU-Parlament, Rat und Kommission, Legalwaffenbesitzer nicht mit weiteren, sinnlosen bürokratischen Hürden zu belasten. "Dies führt nur zu noch mehr Europa-Verdrossenheit", sagt Helmut Dammann-Tamke. Bürokratische Restriktionen gegen legale Waffenbesitzer verhindern keinen Terror und keine Kriminalität. Im Gegenteil: Für die Kontrolle der Umsetzung wird Personal benötigt, das dann bei der eigentlichen Terrorbekämpfung und der Zerschlagung des illegalen Waffenmarktes fehlt. "Auch die Feuerwaffenrichtlinie ist nur ein Beispiel für viele EU-Gesetzesvorhaben, die zwar hehre Ziele verfolgen, aber letztendlich nur den gesetzestreuen Bürger treffen", so Dammann-Tamke.

 

Über die Änderung der Richtlinie soll im November 2016 im Plenum des Europäischen Parlaments abschließend beraten werden. Vorher findet ein informelles Trilogverfahren mit Vertretern von Kommission und Rat statt, in dem ein gemeinsamer Standpunkt gefunden werden soll. Der Rat hatte seine Position bereits am 10. Juni 2016 festgelegt.


17.09.2016 - Vereinsmeisterschaft jagdliches Schießen                  

Beginn 8.00 Uhr - Schießstand Erlenbach

Meldetermin spätestens bis 01.08.2016 bei Reiner Weyrauch (06062-61220 oder reinerweyrauch@bullau.de) - Spätere Meldungen werden nicht mehr angenommen!

 

Waffe: ab Kaliber ab 6,5 mm

3 Schuß sitzend aufgelegt auf den Überläufer 100m

3 Schuß stehend angestrichen auf den Rehbock 100m

3 Schuß liegend freihändig auf den Fuchs 100m

3 Schuß auf den laufenden Keiler ca.40m

 

Beim Stechen: 3 Schuß laufender Keiler ca.40m ein Schütze von jeder Mannschaft. Eine Mannschaft besteht aus 4 Schützen. Diese müssen bei der Anmeldung gemeldet werden!

 

Startgeld Mannschaft: 40 Euro

Startgeld Einzelschütze: 10 Euro

 

Jede Mannschaft und jeder Einzelschütze erhält einen Preis!


18.03.2016 - Jahreshauptversammlung

Am 18. März 2016 fand in der Odenwaldhalle Michelstadt die JHV 2015/16 und im Anschluss daran die Hegeschau für das vergangene Jagdjahr statt. Die Veranstaltung wurde vom Bläsercorps des Vereins umrahmt.

 

Der 1. Vorsitzende, Dr. Friedrich Denkhaus, konnte über 170 Mitglieder begrüßen. Die Versammelten gedachten der im letzten Jagdjahr verstorbenen Jagdkameraden Graf Franz zu Erbach-Erbach, Kuno Strobl, Helmut Walz und Hans Blitz. Im folgenden Jahresbericht schilderte der Vorsitzende den schwierigen Entstehungsweg der neuen Jagdrechtsnovelle und die wenig jagdfreundliche Rolle der zuständigen Ressortministerin. Das schlechte Wahlergebnis der Grünen im Odenwaldkreis ist sicher auch eine Quittung hierfür. Hinzu kamen das rigorose Vorgehen der Grünen-Regierungspräsidentin in Darmstadt bezüglich von WKA-Bauplanungen im Odenwald, sowie der Antrag der Kreis-Grünen und der SPD auf Erhöhung der im Odenwald immer noch erhobenen Jagdsteuer (auf 25 %!).

 

Der gemeinsame Jungjägerlehrgang der drei Kreisjagdvereine Bergstraße, Dieburg und Odenwaldkreis hat nach 42 Jahren erfolgreicher Arbeit unter Edmund Bachmann ab 01. April 2016 einen neuen Ausbildungsleiter, nämlich Oliver Blüm (Groß-Bieberau). Auch Dr. vet. Wolfgang Dingeldein scheidet nach 27 Jahren aus dem Ausbilderteam aus, er wird durch Dr. vet. Michael Sallmann ersetzt. Für Ulrich Lang (25 Jahre Ausbilder) konnten der Wildbiologe Tobias Kuhlmann und Frau Eva-Lotte Schmidt gewonnen werden.

 

Der Trap- und Schießstand Vierstöck wird von Standwart Josef Mandl betreut. Der Schießbetrieb hat sich erfreulich entwickelt.Der Schießstand Erlenbach wird aktuell von Jochen Berlieb und Reiner Weyrauch betreut. Seit vergangenem Jahr ist der Stand nach zahlreichen Umbauten auch für bleifreie Munition zugelassen. Auf dem 100 Meterstand wurden z.B. Stahlkugelfänge erneuert. Zukünftig stehen noch einige, allerdings nicht sicherheitsrelevante Renovierungen an.

 

Auch in diesem Berichtsjahr beteiligte sich der VdJ i. Odw. wieder an öffentlichen Veranstaltungen, so z.B. die HG Erbach mit einem Info-Stand zur Lifestyle-Messe Country Fair Eulbach. Eine junge grillbegeisterte Mannschaft nahm an den Odenwälder Grillmeisterschaften teil. Die selbstkreierten „Wildburger“ sowie die Rehsteaks kamen glänzend an und fanden reißenden Absatz. Der Erlös kam zwei sozialen Einrichtungen im Odenwaldkreis zugute.

 

Schatzmeister Tobias Gatzke gab einen detaillierten Bericht zur Kassenlage, in dem die getätigten und noch notwendigen Investitionen auf dem Schießstand Erlenbach im Mittelpunkt standen. Auch konnte er eine wachsende Mitgliederzahl vermelden. Derzeitig hat der Verein 492 Mitglieder.

 

Kassenprüfer Harald Langaker lobte die hervorragende Kassenführung des Schatzmeisters und beantragte die Entlastung des Vorstandes, welche auch einstimmig (1 Enthaltung) angenommen wurde. Als neue Kassenprüfer wurden Jochen Berlieb und Harald Langanker gewählt.

 

Im Anschluss daran fanden die Ehrungen verdienter Jagdhornbläser statt:

 

5 Jahre im Bläsercorps aktiv waren Dirk und Sebastian Hofmeyer

 

10 Jahre aktive Bläser sind: Regina Reichert, Bernhard Toebe und Hans Volk.

 

50 Jahre im Bläsercorps aktiv ist: Helmut Trautmann (Unter-Ostern).

 

Als verdiente Mitglieder des Vereins wurden geehrt für

 

25 Jahre: Eckard Berberich, Hans Dietrich Eckhardt, Günther Goetz, Kurt Laudenberger, Markus Lukschanderl, Frank Meisinger, Klaus Nocher, Elmar Schylla.

 

40 Jahre: Heinz Grieser, Adam Hoffarth, Horst ´Trautmann, Rainer Gerbig, Manfred Weimann, Fritz Thiesen, Claus Fornoff, Werner Seip.

 

50 Jahre: Helmut Trautmann (Unter-Ostern), Helmut Walz, Heide Mühlhäuser, Heinz Mühlhäuser, Wolfgang Slangen, Dr. Helmut Trautmann.

 

60 Jahre: Heinrich Hecker, Walter Horlebein.


03.10.2015 - Exkursion Jungjägerkurs

Wilfried Heckmann beim Erklären der Reizangel
Wilfried Heckmann beim Erklären der Reizangel

Bei herrlichem Sonnenschein traf sich in Beerfelden der aktuelle Jungjägerkurs zu einer Revier-Exkursion zum Thema Jagdhunde. Ziel war es, einen näheren Einblick in die Hundeausbildung sowie die Arbeit mit dem Hund im Jagdbetrieb zu erlangen.


Den Anfang bildete das Thema "Nachsuche auf Schalenwild", vorgestellt durch Tobias Gatzke.


 

"Tristan vom Schwedenstein" vor der Fährtenarbeit
"Tristan vom Schwedenstein" vor der Fährtenarbeit

Nachdem zunächst ein kurzer Abriss zur Entstehung der klassischen Schweißhunderassen (HS und BGS) den Einstieg bildete, wurde die Einarbeitung des Hundes anhand der kalten, getretenen Wundfährte mit dem Fährtenschuh erläutert. Dabei wurden den angehenden Jungjägern die Zusammensetzung einer Fährte näher gebracht sowie die daraus resultierenden Konsequenzen wie Stehzeit, Verleitungen und Arbeitsweise des Hundes.


Die Vorgehensweise nach dem Schuss sowie die Ausrüstung für den Hund und Hundeführer schlossen den theoretischen Teil ab. Im Anschluss daran wurde eine künstliche Fährte, welche am Vortag getreten worden war, mit dem Hund gearbeitet, um das Themengebiet mit einem Praxisteil zu beenden.

kurz vorm Vorstehen
kurz vorm Vorstehen

Weiter ging es mit der Rasse Deutsch-Drahthaar, vorgestellt durch Tatjana Blazejewski. Auch hier folgte ein kurzer theoretischer Teil über Hund und Verwendung.


Im Anschluss zeigte der Hund die klassische Arbeitsweise als Bringselverweiser und als Abschluss im Wald noch eine Freiverlorensuche, bei dem ein zuvor ausgelegter Fuchs apportiert wurde.



Den Feldteil übernahm zunächst Wilfried Heckmann mit seiner DK-Hündin. In einer eindrucksvollen weiträumigen Suche wurde der interessierten Korona zunächst das Vorstehen am Wild gezeigt. Daran anschließen wurde eine Schleppe gearbeitet und das ausgelegte Wild (Hasen-Atrappe) apportiert.


Als vorbereitende Schritte für das Vorstehen beim Junghund wurden die Arbeit mit der Feldleine sowie das Spiel mit der Reizangel demonstriert.

Deutsch-Drahthaar "Lisa von der Schlossjagd" beim Apportieren
Deutsch-Drahthaar "Lisa von der Schlossjagd" beim Apportieren

Zum Abschluss wurde anhand mehrerer Dummys eine Jagdsituation simuliert, bei der Wild auf verschiedene Entfernungen und in verschiedenen Richtungen „vom Himmel“ fiel. Zum Erstaunen der Zuschauer hatte der DD ein sehr gutes Gedächtnis und apportierte die Dummys in der von der Führerin gewünschten Reihenfolge.

Trotz des straffen Programms ergaben sich noch genügend Freiräume, um die entstehende Fragen zu beantworten.

 

Ein herzliches Dankenschön geht abschließend an unseren Hundeobmann Wilfried Heckmann für die Zurverfügungstellung des Revierteils sowie seinem Helfer Max Dörr für die Vorbereitungen, welche den Tag zu einer runden Sache werden ließen!


29.09.2015 - Rückblick Demo in Wiesbaden

Eindrucksvolle Menge in orange vor Staatskanzlei
Eindrucksvolle Menge in orange vor Staatskanzlei

Die Resonanz war enorm. Mehr als 3.000 hessische Jägerinnen und Jäger haben sich am vergangenen Samstag zur Demonstration gegen die neue hessische Jagdverordnung in Wiesbaden versammelt. Und der Verein der Jäger im Odenwald war nicht nur dabei – sondern mittendrin!

 

Rund 80 Odenwälder Jägerinnen und Jäger haben den hervorragend organisierten Demonstrationszug durch die Wiesbadener Innenstadt lautstark mit Hörnern - und sichtbar mit Plakaten begleitet.

 

Die zentrale Kundgebung organisierten der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Hessen (LJV) unmittelbar vor der Staatskanzlei.


Als Redner trat neben LJV Präsident Dr. Jürgen Ellenberger auch DJV Präsident Hartwig Fischer auf. Die politischen Parteien waren vertreten durch den SPD Landtagsabgeordneten Heinz Lotz, den parlamentarischen Geschäftsführer der FDP im Landtag, René Rock, den Jagdpolitischen Sprecher der CDU, Walter Arnold und die Bündnis/Grüne Umweltpolitikerin Ursula Hammann.


Der Gegenprostest hielt sich in Grenzen
Der Gegenprostest hielt sich in Grenzen

Gegenüber den beiden letztgenannten politischen Vertretern hat die hessische Jägerschaft deutlich und lautstark ihren Unmut kundgetan über die geplante Novellierung mit ihren unsachgemäßen Jagdzeitenänderungen und unmittelbaren Eingriffen in Selbstbestimmungs- und Eigentumsrechte der Jägerschaft und Grundbesitzer.